In...
Anbetracht, dass ich den Dienst an der Waffe verweigert habe, und auch meinen Zivildienst nicht in Deutschland absolvieren wollte, beworb ich mich um ein Freiwilliges Soziales Jahr [bzw. ADiA ~ s.u.] in Italien. Nach einigen Bewerbungsverfahren und Seminaren wurde ich von der Organisation VIA e.V.
angenommen und an Villaggio SOS di Vicenza, einem Kinderheim nach Ialien weitervermittelt. Dort werde ich meinen Dienst ab dem 08.08.2005 antreten und für 11 Monate in Italien bleiben.

Dieses SOS-Kinderdorf dient sowohl als ein Erziehungs- als auch ein Wohnprojekt mit der Aufgabe, Kinder aufzunehmen, die entweder vorübergehend oder auch für einen langen Zeitraum ohne ein familiäres Umfeld sind.

Villaggio SOS will für die Kinder wie eine Familie sein; darin, nämlich in der dauernden Präsenz der "SOS Mamma", welche in der Einrictung lebt, besteht der Kernpunkt von Villaggio SOS. Kinder, die auf Anfrage des Jugendamtes oder ähnlicher örtlicher Einrichtungen aufgenommen werden, haben nicht selten Geschwister, die bereits im Villaggio SOS leben. In der Annahme, dass sich die Zeit, welche die Kinder im Villaggio SOS verbringen werden, wie in den meisten Fällen in die Länge ziehen wird, kümmern sich die MitarbeiterInnen von Villagio SOS in jedem Fall vom ersten Tag an um die Entwicklung der Minderjährigen, die ihnen anvertraut werden, indem sie in besonderem Maße sowohl den physischen als auch intellektuellen Wachstum fördern, bis die Kinder bzw. Jugendlichen vollständig emanzipiert und in die Gesellschaft integriert sind, vorausgesetzt, eine Wiedereingliederung in die Familie ist nicht mehr möglich.

Tätigkeitsbereich der Freiwilligen:
In Zusammenarbeit mit dem Team des Villaggio SOS, in welche die Freiwilligen integriert sein werden, leisten letztere einen Beitrag dazu, den reibungslosen Ablauf des alltäglichen Lebens im Villaggio SOS zu garantieren und den Kindern eine bestmögliche Entwicklung zu gewährleisten, so dass sie sich später wie alle anderen Kinder in die Gesellschaft integrieren können. Durch ihre Begleitung und Unterstützung bieten die Freiwilligen den Kindern und Jugendlichen mehr Möglichkeiten, an verschiedenen, auf lokaler Ebene angebotenen, Freizeitaktivitäten teilzuhaben. Durch die Zusammenarbeit aller Freiwilliger kann außerdem das erstrebte Ziel erreicht werden, die Kinder durch die so gewonnenen Kontakte mit anderen Kindern, die nicht im Villaggio SOS leben, in die Gesellschaft zu integrieren.

Villagio SOS bietet dieses Projekt für ausländische Freiwillige an, damit die Kinder mit Menschen anderer Kultur und mit anderen Hintergründen in Kontakt kommen. Die meisten dieser Kinder hatten noch nicht die Möglichkeit, ein anderes Land zu besuchen. Durch den persönlichen Umgang mit einem ausländischen Freiwilligen können sie einen ersten Eindruck von einem anderen Land und einer anderen Kultur bekommen.

Dies als vorläufige Information, ich werde diese website im kommender Zeit aktuell halten und auch während meinem Aufenthalt in Italien Berichte schreiben.

Bei Fragen oder Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen & vielen Dank für die Spender [weiteres zu den Spendern s.u.], die mich mit diesem Projekt auch finanziell unterstützen,

Ben. Grub

 

Der...
Andere Dienst im Ausland [ADiA]
Der „Andere Dienst im Ausland“ ist eine freiwillige Arbeitsleistung, die jungen Menschen die Möglichkeit gibt, ein Jahr – teilweise auch länger – im Ausland an Hilfsprojekten zu arbeiten und sich zu engagieren. Diese Zeit wird später als Zivildienst anerkannt, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Eine Bezahlung, wie bei normalen Zivildienst leistenden, gibt es nicht.
"Der Dienst muss das friedliche Zusammenleben der Völker fördern, die sozialpraktische Komponente muss im Vordergrund stehen. Er muss unentgeltlich geleistet werden. (…)"
Quelle: Bundesamt für Zivildienst | Informationsblatt „Andere Dienste im Ausland“ nach § 14 b des Zivildienstgesetzes

Interessenten für den ADiA müssen sich bei einem in Deutschland ansässigen, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend anerkannten, „Träger“ bewerben. Da es meist Einschränkungen der Träger gibt, wer alles an ihrem Projekt teilhaben darf – so dürfen z.B. bei einigen Organisationen nur Interessenten des Bistums Aachen sich bewerben – ist es sehr schwierig, einen solchen Platz bei einem Träger zu finden. Es erfordert viel Disziplin, viele Bewerbungen und Beharrlichkeit. Ich hatte das unwahrscheinliche Glück bei einem meiner Wunschträger zu „landen“ – VIA e.V.
"Nach den Bestimmungen des Zivildienstgesetzes führt der „Andere Dienst im Ausland“ nur dann zur Nichtheranziehung zum Zivildienst, wenn er über diese Träger abgeleistet wird."
Quelle: Bundesamt für Zivildienst | Informationsblatt „Andere Dienste im Ausland“ nach § 14 b des Zivildienstgesetzes

Dieser Träger übernimmt die Organisation des Projektes und hat in der Regel einen Verein oder eine Organisation im betreffenden Ausland, mit der er eng zusammen arbeitet, um die Betreuung für den Freiwilligen zu gewährleisten. In meinem Fall ist das der in Lüneburg ansässige Verein VIA - ein staatlich anerkannter gemeinnütziger Verein, der sich durch Spenden am Leben erhält - und Villaggio SOS, eine Organisation, welche in Italien ansässig ist und bei der ich arbeiten werde.

 


Für...
den Aufenthalt in Italien, der in meinem Fall 11 Monate (eventuell verlängere ich auf 12) und nicht wie der normale Zivildienst nur 10 Monate dauert, werden Gelder in Höhe von ca. 1900 Euro nötig sein, um Hin- und Rückflug, die Kranken- und Haftpflichtversicherung, den Lebensunterhalt, das Equipment, die Vorbereitungskurse etc. finanzieren zu können.
Der Staat erkennt den „Anderen Dienst“ nach Beendigung als Ersatz für den Zivildienst an, allerdings gibt es keine finanzielle Gleichstellung mit dem Zivildienst. Das Zivildienstgehalt entfällt komplett, lediglich das Kindergeld wird weiter gezahlt. VIA ist wie viele andere Vereine zu klein und kann den Freiwilligen nicht allein finanzieren. Daher muss der Ersatz-Zivi, in diesem Fall ich, seinen Aufenthalt in Italien über Spenden mitfinanzieren. Da ich als ehemaliger Schüler kein geregeltes Einkommen habe, schaffe ich es nicht das Projekt allein zu tragen. Aus diesem Grund muss ich mich um einen Förderkreis kümmern, die bereit sind, das Projekt finanziell zu unterstützen.

Die Spenden für dieses Projekt sind lediglich eine Mitfinanzierung. Den Großteil der Kosten werde ich mit großer Wahrscheinlichkeit trotzdem übernehmen müssen.

Einzelbeträge werden sich mit Sicherheit läppern und ich bin für jede Hilfe dankbar bzw. möchte ich hiermit auch denjenigen bereits danken, die sich an dem Projekt mit Spenden beteiligen wollen!

Da es sich um einen anerkannten Verein handelt, sind die Spenden steuerlich absetzbar.
Über die direkte Verwendung des Geldes werde ich die Spender informieren und wer will, wird auch nachlesen können, wie sich die Arbeit in Italien und mein Leben dort entwickelt.

Ich werde diese website daher stetig aktualisieren.

Bei Fragen oder Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen, vielen Dank für Ihr Interesse und vielen Dank an diejenige, welche mich in diesem Projekt auch finanziell unterstützen,

Ben. Grub

 




und von vorne ;-) zum 3D-Bereich ;-) zum 2D-Bereich ;-) zum Kunstbereich ;-) impressum ;-) gb - news ;-) Licht aus ;-) zu den Links ;-) e-mail an mich ;-) Infos über mich ;-) mein Portfolio ;-)

all graphics and content
www.stuarrdo.de © by ben. Grub '05
impressum